1.10.2015: Laudeley realisiert technische Sanierung eines Mehrfamilienhauses

1.10.2015: Laudeley realisiert technische Sanierung eines Mehrfamilienhauses

Laudeley Betriebstechnik hat in den vergangenen Monaten die technische Sanierung eines Mehrfamilienhauses aus den 70er Jahren realisiert. In Gemeinschaft mit weiteren Meisterbetrieben aus Ritterhude wurde das am 23. Juli beschriebene Sanierungskonzept für Einfamilienhäuser – das mittlerweile ein halbes Dutzend mal realisiert wurde – auf ein Mehrfamilienhaus mit sechs Mietparteien übertragen. Voraussetzung dafür war, dass sowohl die Stromspeichersysteme von E3/DC also auch die Mikro-KWK-Anlagen von Remeha kaskadiert, also parallelgeschaltet betrieben werden können. Inzwischen ist hier auch die praktische Feinjustierung gelungen – und das Konzept geht auch im Mehrfamilienhaus auf!

Henne Laudeley 2Das Oldenburger Mehrfamilienhaus ist ein typischer Klinkerbau aus den 70er Jahren. Das Haus ist in privatem Besitz von Dr. Thomas Henne (siehe Foto). Im Zuge der Veränderungen ist Dr. Henne zum Vermieter-Energieversorger geworden: Er hat eine GbR gegründet, die für die Strom- und Wärmeversorgung der Mieter zuständig ist. Diese Strom- und Wärmeerzeugung findet inzwischen hocheffizient über das Dach oder direkt im Keller statt – damit wird im Projekt auch eine CO2-Einsparung von 20 Tonnen pro Jahr realisiert.

Konzept geht im Sommer und Herbst auf

Die technische Konzeption bildet das Zusammenwirken folgender Komponenten: Photovoltaikanlage auf dem Dach, zwei Mikro-KWK-Anlagen mit Stirling-Motor sowie eine Energiefarm, bestehend aus zwei Stromspeichern im Keller, sowie eine Brauchwasser-Wärmepumpe, die die Mikro-KWK-Geräte im Sommer entlastet und immer dann für die Warmwasserversorgung einspringt, wenn die Heizung nicht laufen muss. „So haben wir das Problem gelöst, dass man bei ganzjährigem Betrieb von KWK-Geräten gar nicht weiß, wohin man mit der Wärme im Sommer soll“, sagt Holger Laudeley, der das Projekt als Fachplaner federführend durchgeführt hat.

Vorläufiges Ergebnis: Die Feinjustierung der Komponenten ist erfolgt und das Konzept geht sowohl an sonnigen Sommertagen als auch an trüben Herbsttagen auf. Die Stromversorgung läuft aufgrund der Überdimensionierung der PV-Anlage reibungslos und zu 99 Prozent vom Dach – wie viel Gas in Zukunft noch gebraucht wird, wird erst nach dem Winter erkennbar sein. „Wir gehen von einer Reduktion um 30 bis 50 Prozent aus“, sagt Laudeley.

Gas wird eines Tages erneuerbar

Vor dem Umbau schluckte das Mehrfamilienhaus 200.000 Kilowattstunden Gas. Die Nutzung des fossilen Energieträgers Gas sieht Laudeley momentan noch als notwendiges Übel an: „Hundertprozentige Autarkie ohne entsprechende Netzanschlüsse ist heute wirtschaftlich nicht realisierbar. Das Stromnetz brauchen wir ja außerdem auch dazu, um entsprechende Überschüsse ins Netz einspeisen zu können. Und Gas ist der Energieträger, den wir immer brauchen werden – und der über Elektrolyse und Methanisierung durch den Einsatz von Ökostrom eines Tages auch vollständig regenerativ werden wird“, so Laudeley.

In diesem Video erklären Dr. Thomas Henne und Holger Laudeley das Konzept des Henne-Hauses:

Mehr Informationen zum Mehrfamilienhaus und der technischen Sanierung gibt es in den kommenden Tagen auf dieser Webseite sowie in einer Reihe von Fachzeitschriften. Für Fragen wenden Sie sich gerne an info@laudeley.de.

Allgemeine Anfragen an:


Catharina Glöckner
Tel: 0 42 92 / 810 340
Fax: 0 42 92 / 810 341
E-Mail: catharina@laudeley.de
Montag bis Freitag: 8 bis 17 Uhr

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